Energie sparen: Ratgeber für Haushalt und Büro

Wußten Sie, dass sich ungefähr 75 Prozent des Energieverbrauchs auf Heizzwecke und ungefähr 13 Prozent auf warmes Wasser verteilen? Zahlreiche weitere Tipps erthalten Sie nachträglich. Kleine Kniffe reichen aus, um im eigenen Zuhause ordentlich Haushaltsbudget zu sparen. 

Wasser sparen

Bei Ihnen zu Hause geht es nicht ohne die heiße Dusche. Nutzen Sie einen Sparduschkopf und sparen dadurch erheblich Wasser, da dem Wasserstrahl mehr Luft beigemischt wird. So verbrauchen Sie nur die halbe Menge Wasser.

Zähneputzen bei laufendem Wasserhahn gibt es nicht. Denn hier können Sie zuschauen wie das Geld durch den Abfluss fließt. Die Lösung ist mit einem Becher getan und den Geldbeutel freut es auch.

Energie sparen

Wenn der Heizkörper gluckert und nicht mehr richtig warm wird, obwohl er aufgedreht ist, dann empfehle ich Ihnen unbedingt die Heizung zu entlüften. Denn jedes bisschen Luft im Heizkörper verschwendet Energie. Zum Leidwesen des Geldbeutels. Kleine Entlüftungsventile finden Sie für wenige Cent im Baumarkt.

Dämmen Sie Ihre Wände hinter den Heizkörpern. So geht keine Wärme nach außen verloren. Im Baumarkt erhalten Sie Material zum Dämmen, das aus Styropor besteht und mit einer Aluminiumschicht überzogen ist. Ob als Rolle oder Platte, es lässt sich leicht bearbeiten.

Auch die Befestigung ist ganz einfach: Zurechtschneiden, hinter dem Heizkörper befestigen, idealerweise mit Styroporkleber – fertig. Achten Sie darauf, dass Ihre Heizkörper nicht verstellt sind und sich die Wärme frei im Raum verteilen kann.

Lüften Sie richtig: Vermeiden Sie angekippte Fenster und das sogenannte Dauerlüften. Lüften Sie 5 bis 10 Minuten bei weit geöffnetem Fenster (Stoßlüften) und schließen die Heizkörperventile. Das geht auch mehrmals am Tag.

Am Abend und in der Nacht dann einfach Gardinen schließen und Rollläden herunterlassen. 

Auch beim Wäschewaschen können Sie ordentlich sparen: Verzichten Sie auf die Vorwäsche. Das spart bis zu 15 Prozent Wasser und Strom. Nutzen Sie Sparprogramme und befüllen Sie die Maschine wie es maximal zulässig ist. Halb leere Trommeln fressen Energie.

Sie sparen nicht nur bei der Anschaffung eines Wäschetrockners, sondern auch bei den Stromkosten. Denn Wäschetrockner sind in der Regel stromintensiv. Lassen Sie die Wäsche idealerweise an der Luft trocknen. Das freut nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel.

Auch im Arbeitszimmer können Sie die Energiekosten senken, indem Sie Computer und Monitor vom Netz trennen, sobald diese nicht mehr benötigt werden. Standby verschwendet bares Geld, welches Sie lieber für den Urlaub nutzen können. Mit einer schaltbaren Steckerleiste ist das mit nur einem Handgriff möglich.

Die Anschaffung von neuen Geräten wie Kühlschrank und Herd ist immer kostspielig. Doch wenn Sie auf alte Geräte zurückgreifen, werden Sie die Kosten später in der Stromrechnung sehen. Zu alte Haushaltsgeräte können wahre Stromfresser sein. Tauschen Sie diese besser gegen energieeffizientere Geräte. Das rechnet sich schon nach kürzester Zeit.

Wir haben den Test gemacht: Ein Induktionsherd kann im Vergleich zu einem klassischen Elektroherd rund 40 Prozent weniger Energie bei der Erwärmung eines Gerichtes verbrauchen. Und wenn Sie dann noch den passenden Deckel zum Topf haben, dritteln Sie den Energieverbrauch weiter.

Energie sparen macht sich bezahlt

Mit den richtigen Tipps sparen Sie jährlich bis zu 422 Euro. Sie haben Tipps, die Sie uns nicht vorenthalten wollen? Schreiben Sie uns. Mit Ihrem Einverständnis veröffentlichen wir diesen hier.

 

Infografik Energiesparen
Quelle: dena