Was kostet 1 kWh Strom? Den Strompreis im Blick

Der Preis für eine Kilowattstunde schwankt zwischen den Energieversorgern und regional sehr stark. Viele Nutzer, die sich mit dem Thema Stromverbrauch auseinandersetzen, sind überrascht wie sich der Preis von einer Kilowattstunde zusammensetzt.

Kennen Sie den Anteil der staatlichen Abgaben, Umlagen, Netznutzungsentgelte und Steuern Ihres Strompreises?

Der Anteil an staatlichen Abgaben ist vielen Verbrauchern kaum bekannt und wird sogar häufig unterschätzt, wie das Marktforschungsinstitut Innofact AG im Auftrag der Stadtwerke Flensburg im letzten Quartal 2015 bei einer regelmäßigen Umfrage bestätigt hat.

Nach aktuellen Werten (Dezember 2016) liegt der Strompreisanteil der staatlich regulierten Entgelte bei über 50 Prozent. Summieren wir diesen Wert zusätzlich mit den aktuellen Netznutzungsentgelten, liegt dieser sogar bei ungefähr 75 Prozent. Einen guten Überblick bietet die Infografik, die Sie auch als PDF downloaden können: Infografik PDF

Infografik Was kostet 1 kwh M4Energy Dresden
Mit Klick wird die Infografik als PDF geöffnet

Was kostet 1 kWh: Ihre Möglichkeiten der Kostensenkung

Betrachten wir die Aufstellung bei der Frage „Was kostet 1 kWh?“ einmal genauer, wird deutlich, dass in den letzten zehn Jahren eine sichtbare Erhöhung stattfand. Vor allem die EEG-Umlage hat sich in den vergangenen sechs Jahren nahezu verdreifacht.

Als Privatperson können Sie mit einem Anbieterwechsel Ihren Strompreis reduzieren. Mit der Liberalisierung des Strommarktes haben sich zahlreiche überregionale Anbieter entwickelt, doch nur wenige wie die M4Energy eG konnten sich im Markt auch behaupten. Im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit steht die Zufriedenheit unserer Kunden. Wir legen einen hohen Wert auf Transparenz in der Kommunikation und Kostenstruktur.

 

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Strompreis aufgeschlüsselt: Das sind die Positionen von einer Kilowattstunde in Leipzig und in Quickborn

Was kostet 1 kwh Leipzig
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Was kostet 1 kWh: Erklärung der Begriffe

Die Stromsteuer wird seit dem Jahr 1999 von jedem Stromanbieter erhoben. Seit dem Jahr 2003 beträgt die Stromsteuer stabile 2,05 Cent je Kilowattstunde.

Bei der Frage „Was kostet 1 kWh?“ ist die EEG-Umlage ein bedeutender Bestandteil. Der Begriff EEG bezieht sich auf das Erneuerbare Energien Gesetz mit dem Ziel, die Energiewende voranzutreiben.

Das neue Gesetz hat im Jahr 2000 das Stromeinspeisungsgesetz abgelöst und fördert Projekte im Rahmen der erneuerbaren Energien. Jeder Stromanbieter muss diese Umlage entrichten.

Ziel dieser Umlage ist es, die Anlagen zur Stromerzeugung aus der Kraft-Wärme-Kopplung zu fördern. Bei der Frage „Was kostet 1 kWh?“ ist die Umlage seit 2002 ein Bestandteil der Berechnung.

Die Konzessionsabgaben für Städte und Gemeinden werden von den Verteilnetzbetreibern zusammen mit den Netznutzungsentgelten erhoben.

Die Abgabe richtet sich nach der Einwohnerzahl und geht an Städte und Gemeinden, damit deren öffentliche Leitungswege genutzt werden können.

  • Gemeinden bis 25.000 Einwohner: 1,32 Cent je Kilowattstunde
  • Gemeinden bis 100.000 Einwohner: 1,59 Cent je Kilowattstunde
  • Gemeinden bis 500.000 Einwohner: 1,99 Cent je Kilowattstunde
  • Gemeinden über 500.000 Einwohner: 2,39 Cent je Kilowattstunde

Dieser Fond gewährleistet die Netzstabilität, wenn stromintensive Unternehmen die Produktion aufgrund der bestehenden Vereinbarungen bei einer Vollauslastung der Netze einstellen.

Die Umlage wurde seit dem Jahr 2014 erhoben und ist zum Jahresende 2015 ausgelaufen. Da seit dem 01.01.2016 keine neue Verordnung vorliegt, wird die Umlage aktuell nicht erhoben und in der Darstellung "Was kostet 1 kWh?" als Null-Wert angegeben.

Die Offshore-Umlage wurde 2013 eingeführt. Kosten, die entstehen, wenn beispielsweise ein teures Projekt im Rahmen der erneuerbaren Energien zu spät in Betrieb genommen wird, sollen mit der Offshore-Umlage abgedeckt werden.

Die Umlage gemäß Paragraph 19 muss ebenfalls herangezogen werden, wenn wir die Frage „Was kostet 1 kWh?“ betrachten.

Im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit müssen stromintensive Unternehmen keine oder nur einen Teil der Netzentgelte bezahlen. Dadurch sollen stromintensive Unternehmen konkurrenzfähig bleiben. Die entstandenen Kosten übernehmen Betriebe und Privathaushalte, die von dieser Ausnahme ausgeschlossen sind.


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